Methodik

Berücksichtigung unterschiedlicher Lernebenen und Ressourcenorientierung

Lernen vollzieht sich auf der Ebene des Individuums, in der Interaktion mit dem Gegenüber und durch Handeln in Gruppen sowie in Bezug auf Wissen, Können und Haltung. In der Ausbildung arbeiten wir in und mit diesen unterschiedlichen Lernebenen. Dies geschieht durch die inhaltliche Zuordnung der Seminare (Ich, Du, Wir), durch einen Lernansatz, der bei jeder/m TeilnehmerIn in ihrer/seiner ganz persönlichen Situation und den eigenen Ressourcen beginnt, als auch durch ein Themen- und Methodenspektrum, das auf diesem Ansatz aufbaut.
Wir sehen dabei die Seminar- bzw. Lerngruppe mit ihrem breiten Erfahrungshintergrund und den unterschiedlichen Perspektiven als eine wichtige Ressource für den gesamten Ausbildungsprozess.

Bezug zum Handlungsfeld der TeilnehmerInnen

In der Ausbildung stellen wir den Bezug zwischen wesentlichen theoretischen Grundlagen der systemischen Pädagogik und der praktischen Anwendung her. Die Seminargruppe sowie die Arbeitsfelder der Teilnehmenden dienen uns als Beobachtungs- und Erprobungsfeld. Dabei besteht ausreichend Zeit, um Inhalte zu reflektieren, systemische Arbeitsweisen einzuüben, Lernerfahrungen zu machen und diese auf das jeweilige Handlungsfeld hin auszuwerten. Auf diese Weise wollen wir die persönliche und pädagogische Kompetenz der einzelnen TeilnehmerInnen steigern und das pädagogische Repertoire im jeweiligen Berufsfeld erweitern.

Entwicklungsimpulse durch schreibgestütztes Coaching

Begleitend zur Ausbildung beschreiben die TeilnehmerInnen zwischen den Ausbildungsblöcken von ihnen unter systemischer Perspektive beobachtete Situationen, analysierte Systeme und /oder durchgeführte systemische Interventionen.
Darauf erhalten sie zeitnah eine schriftliche Rückmeldung durch die Ausbildungsleitung mit dem Ziel und Schwerpunkt, die eigene Handlungskompetenz weiterzuentwickeln.

Vertiefung und Ausprobieren in selbstorganisierten Lerngruppen

Um Themen zu vertiefen, Situationen und Prozesse zu reflektieren, eigene Anliegen zeitnah aufzugreifen, Methoden auszuprobieren und die Vielfalt der Gruppe nutzbar zu machen, arbeiten die TeilnehmerInnen in den Zeiten zwischen den Seminarteilen in kleinen Lerngruppen von ca. vier bis fünf Personen. Die Lerngruppen organisieren sich selbstständig und entscheiden im Rahmen der zeitlichen Vorgaben, wann, wo, wie und an welchen Themen sie arbeiten. Dieser Prozess der kollegialen Beratung wird wiederum in den Seminaren aufgegriffen und ausgewertet.

Selbstcoaching

Mit den TeilnehmerInnen erarbeiten wir Möglichkeiten des Selbstcoachings, um sich selbst während des Ausbildungszeitraum (und ggf. auch darüber hinaus) als eigene/r BeraterIn zu begleiten. Das Selbstcoaching soll dabei helfen, reflektiert und motivierend auf eigene Ziele, Lernprozesse und Entwicklungsräume zu schauen, sie zu dokumentieren und den eigenverantwortlichen Umgang damit zu unterstützen. Die anfangs gesetzten verschiedenen methodischen und inhaltlichen Anregungen sowie die kontinuierliche Betrachtung des Selbstcoachingprozesses innerhalb der Lerngruppe sollen zu einer selbstständigen Weiterarbeit befähigen und diese fördern.

Selbststudium

Wir legen den TeilnehmerInnen nahe, den Bildungsprozess auf persönlicher, fachlicher und methodischer Ebene während der Ausbildung durch ein an ihre Bedürfnisse und Rahmenbedingungen angepasstes individuelles Arbeiten außerhalb der Seminare zu unterstützen. Dazu zählt auch das Studium von Fachliteratur, zu dem wir gerne Empfehlungen aussprechen.



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Institut für konfrontative Handlungskompetenz

Zusatzqualifikationen und Seminare in Deutschland und Österreich

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